Beispiel einer Anlagestrategie - Long und Short - Technisches System mit Fundamentaler Pivotunterstützung

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Beschreibung

Persönliche Optimierungspotentiale

Markt-Einstieg

Wie erfolgt der Einstieg/Kauf von Positionen z.B.

  • Ausschließliche Beschränkung auf Deutsche Indizes mit hohem Volumen und damit hoher Derivatauswahl. Im Kern MDAX, DAX, NeMax-Index. Das Modell kann aber leicht ausgedehnt werden auch auf umsatzstarke Aktien. Aktuell jedoch hier keine Anwendung.
  • Fundamentale Grundeinordnung des Index-Primärtrends auf Basis einer Risikoabschätzung der Dimensionen: Politik, Wirtschaftszyklus, Weltwirtschaft. Dies bestimmt dann die primäre Ausrichtung des Einstiegs, d.h. Short oder Long und auch wesentliche Umkehrpunkte, wenn z.B. alle Fundamentaldaten auf einen Wendepunkt hindeuten
  • Einstieg nur über Hebelprodukte, um verstärkt an Entwicklungen teilzunehmen, d.h. üblicherweise Endlos-Knockout-Papiere. Die Hebel werden ausgelegt auf Basis der Pivotpunkte im Basistitel
  • Technisches Signal ist ausschlaggebend. Konkret des Arroon-Indikators mit den Settings. Die Parameter sind mit SHAREholder optimiert und in speziellen Handelssystemen systematisch optimiert:
    • Long auf Basis Aroon: Up: 28,8, Down: 23,5, Kauf/Verkauf-Crossover-Verfallstage: 3d
    • Short auf Basis Aroon: Short: Up: 15 Down: 4
  • Einstieg sowohl auf Long, als auch auf Short-Seite

Wie können die bisherigen Entscheidungen optimiert werden?
- Idee: Trible-Screen-Modell: Wochenchart mit MACD, RSI auf Tagesebene, Intraday-Ausbrüche
- Sentimentdaten geordnet einsetzen
- bei 50% Verlust (aus OS-Sicht) könnte eine Gegenposition eröffnet werden, die die komplett andere Richtung einnimmt (Reparatur-Trade)

Markt-Ausstieg

Wie erfolgt der Ausstieg/Verkauf von Positionen z.B.

  • Der Verkauf erfolgt ausschließlich über Stopp-Kurse:
    • Initial-Risk-Stop: 
      • Long: 3% des Basistitels
      • Short: 1% des Basistitels bzw. 1 Tages-Schwankungsbreite
    • Trailing-Stop: 
      • Long: 16% des Basistitels
      • Short: 8% des Basistitels
    • Keine Zielkurse oder technische vormotivierte Ausstiege. Trailing-Stop ergänzt durch PSAR-System, d.h. Absicherung entsprechend PSAR bei kurzfristigen Trades

Wie können die bisherigen Entscheidungen optimiert werden?

Disziplin

Wieviel Disziplin verlangt das Modell? Bei Modellen mit geringer Trefferwahrscheinlichkeit, aber hohen Einzelgewinnen bei Treffern erfordert es sehr viel Disziplin. Ebenso bei Modellen mit hohem Kapitalbedarf. Dies sollte vorher geprüft sein.

  • Gewinnwahrscheinlichkeit nur bei 38%. Das Modell funktioniert daher nur mit Einhaltung des Money-Management und der Positionsbestimmung
  • Sehr geringe Anzahl von Trades in diesem Modell, d.h. 
    • Short: 1176 Trades insg. über 17 Jahre, d.h. 70Trades/pro Jahr
    • Long: 171 Trades = 10 Trades/pro Jahr

Lässt sich Disziplin und Erfolg voneinander unabhängiger machen?

Balancing

Praktisch aktuell kein Balancing, da ausschließlich Trading auf DAX-Index. Da der DAX selbst ja ein Aktienkorb darstellt, hohe Partizipation an der Gesamt-Marktentwicklung in Deutschland.

Stimmt die Gewichtung des Depots in den Einzelpositionen im Sinne einer Risikominimierung und Gewinn-Optimierung? Lässt sich eine Gesamtperformance von z.B. 5% nicht auch mit niedrigerem Risiko erreichen?

Aufwand

Welcher finanzielle und zeitliche Aufwand steckt hinter diesem Modell z.B.

  • Kursdatenversorgung 20€/Monat mit EOD-Daten
  • Einmal tägliche Prüfung für 15min am Abend. Kein Eingreifen während des Handelstages. Kauf/Verkauf aber noch kurz vor Handelsende oder max. 20:00 Uhr über außerbörslichen Handel

Gibt es kostengünstigere Alternativen bzw. können bestimmte Punkte automatisch überwacht werden?

Zeitliche Ausrichtung

Auf welchen zeitlichen Horizont ist die Strategie ausgelegt bzw. Einzelpositionen. Was ist die durchschnittliche Haltedauer einer Position

  • z.B. Haltedauer theoretisch nicht beschränkt
  • Durchschnittliche Haltedauer 200d (Long)

Ist die Haltedauer wirklich optimal, oder wird zu kurzfristig und hektisch agiert oder ist eventl. sogar das Gegenteil der Fall, da das Modell zu langsam auf Marktsituationen reagiert und dadurch deutlich Rendite verschenkt?

Performance

  • Zielperformance: 7%p.a. vom DAX x Hebel d.h. ca. 30% pro Jahr bei Investition von 10.000€
  • Reale: Aktuelle Performance 2011: noch keine Ergebnisse
  • Modell: Performance im Backtesting und in Modellrechnungen ab 1994: 886% Long (getestet in SHAREholder) bis 01.2010 nur mit dem Basistitel. Hebelwirkungen sind hierbei nicht berücksichtigt

= Sind alle anderen Optimierungsmöglichkeiten ausgeschöpft

Risiko

  • Einstieg nur mit max. 2% pro Trade vom Gesamtkapital
  • Absicherung von Positionen entsprechend Stop-Kursen, sonst minimal Absicherung von 50% der Gewinne, 50% gehört dem Markt ;)

Stimmt das eingegangene Risiko in der Praxis mit meinem Risikotyp überhaupt überein? Fühle ich mich wohl und sicher mit dem Modell. 
- Optimal-f optimierte die Einsatzgröße einer Position